1.FC Rodewisch e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Sparkassenvogtlandliga, 16.ST (2017/2018)

1.FC Rodewisch   SV 1903 Kottengrün
1.FC Rodewisch 1 : 5 SV 1903 Kottengrün
(0 : 2)
1.Mannschaft   ::   Sparkassenvogtlandliga   ::   16.ST   ::   11.03.2018 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Marcel Wolf

Assists

Tim Wünsch

Gelbe Karten

Marcel Wolf, Robert Gläser

Zuschauer

120

Torfolge

0:1 (3.min) - SV 1903 Kottengrün per Freistoss
0:2 (27.min) - SV 1903 Kottengrün
0:3 (57.min) - SV 1903 Kottengrün
0:4 (68.min) - SV 1903 Kottengrün
1:4 (87.min) - Marcel Wolf per Elfmeter (Tim Wünsch)
1:5 (90.min) - SV 1903 Kottengrün

Debakel im Heimspiel

Auch im zweiten Heimspiel der Rückrunde kann der 1. FC Rodewisch, diesmal wirklich im eigenen Stadion und auf eigenem Platz, nicht gewinnen. Mit 1:5 erlebt man am Ende eine herbe, deutliche Niederlage gegen die SV Kottengrün. Dabei hätte die Partie ganz anders laufen können, vielleicht sogar müssen.

 

Bereits in der 3. Spielminute stellte der Gast die Weichen auf Sieg. Einen Freistoß aus 25 Metern legt der Kottengrüner Roth perfekt ins Netz von Torhüter Robby Seidel, der machtlos ist. Ein Traumtor ohne Zweifel, welches wohl selten genau so perfekt gelingt und wo eine Defensive auch chancenlos ist. In der Folge versucht der FCR auf dem Hartplatz im Stadion der Jugend viel. Offensiv wirkt man bemüht und sehr engagiert, und im Gegensatz zum Spiel gegen Neustadt kann man diesmal auch Chancen kreieren. Die erste von vielen guten hat Marcel Wolf direkt nach dem Ausgleich nach einer feinen Flanke von Max Stude. Den schwer zu nehmenden Volley verzieht er aber knapp am Kasten vorbei. Doch der FCR machte weiter, erarbeitete sich die Chancen regelrecht und agierte hinten durchaus sicher. Der Gast hatte in dieser Phase Glück, dass es immer noch 0:1 stand. Danny Remter war dabei zweimal frei vorm Kasten der Kottengrüner, scheiterte aber einmal am überragend reagierenden Keeper, einmal hatte er ein wenig Pech, dass der Ball direkt vor ihm noch einmal aufspringt. Dennoch, ein Tor hätte man mindestens erzielen müssen. Mitten in die Drangphase des 1. FC Rodewisch fällt dann das völlig überraschende 0:2. Nach einem eigentlich geklärten Freistoß fliegt eine Bogenlampe hoch in den FCR-Strafraum zurück, wo alle Rodewischer Abseits reklamieren, Wiegand aber stattdessen am schnellsten schaltet und eiskalt einnetzt. Der ganze Aufwand quasi für umsonst. Bis zur Pause merkte man dem Gastgeber den Schock ein wenig an, denn bis dahin passierte kaum noch etwas und so ging es mit dem 0:2 in die Kabinen.

 Nach der Pause versuchte der FCR wie in Hälfte eins weiter mutig und offensiv nach vorn zu spielen. Chancen gab es zwar weiterhin im Ansatz, allerdings hatte man einfach kaum das Gefühl, es würde wirklich mal ein Tor fallen. Das letzte Quäntchen Konsequenz fehlte einfach. So war es dann auch irgendwie keine Überraschung, dass die SV Kottengrün trotz optischer Unterlegenheit, aber insgesamt einfach größerer Cleverness, in der 57. Minute gar das 0:3 durch Bitterbier erzielt. Damit war die Partie quasi entschieden, und genau das merkte man auch den Rodewischer Spielern an. Der betriebene Aufwand wurde nicht belohnt und so gingen die Köpfe von Minute zu Minute nach unten. Die Einsatzbereitschaft aus dem ersten Durchgang war nicht mehr dieselbe, weswegen nun auch offensiv nur noch wenig Durchschlagskraft vorhanden war. In Minute 68 fiel dann gar das 0:4, welches zwar aus klarer Abseitsposition entstanden ist, letztlich aber keinen Einfluss auf die Partie an sich hatte. Bis kurz vor Schluss plätscherte die Begegnung dann vor sich hin, ehe der eingewechselte Tim Wünsch dann noch einmal im Strafraum gelegt wird. Den fälligen Elfmeter verwandelt Marcel Wolf dann immerhin noch zum 1:4 (87.). Doch quasi mit dem Abpfiff hat auch der Gast noch einen Vorstoß parat und erzielt mit diesem natürlich auch noch das 1:5 (90.). Direkt danach war dann auch Schluss, womit die bislang höchste Saisonniederlage des FCR besiegelt war.

 

Trotz des deutlichen Resultats gilt es, irgendwie das positive aus diesem Spiel mitzunehmen und die Köpfe weiter oben zu behalten. Die Offensivleistung im ersten Durchgang, speziell in den ersten 30 Minuten war sehenswert und mit eine der besten dieser Saison. Dass am Ende so ein deutliches Ergebnis dabei herausspringt, ist einfach nur bitter, wenngleich nicht mal wirklich unverdient. In der kommenden Woche geht es zum Tabellendritten, der SV Fronberg Schreiersgrün. Dort wird es mit Sicherheit kaum leichter zu punkten, denn dort wartet eine gefestigte und stabile Mannschaft auf den FCR. Trotzdem gilt es, einen Dreier in Angriff zu nehmen. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr in Schreiersgrün.


Quelle: Pascal Wutzler
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