1. FC Rodewisch e.V.
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B-Jugend : Spielbericht (2013/2014)

Kreispokal
Halbfinale - 30.03.2014 10:00 Uhr
ESV Lok Plauen   1.FC Rodewisch
ESV Lok Plauen 2 : 3 1.FC Rodewisch
(1 : 1)

Spielstatistik

Tore

Justus Palme, Maurice Marthol, Simon Mehlhorn

Assists

Maurice Marthol, Daniel Wünsch

Zuschauer

25

Torfolge

1:0 (29')ESV Lok Plauen
1:1 (36')Maurice Marthol per Weitschuss
2:1 (46')ESV Lok Plauen
2:2 (59')Simon Mehlhorn per Kopfball (Maurice Marthol)
2:3 (63')Justus Palme (Daniel Wünsch)

Finale, oh oh!

Nur für Maurice ist diese Zeile, der sehnsüchtig auf den Bericht wartet, welcher nun folgen wird. :)
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Am Sonntag Vormittag fand das Halbfinale des Kreispokals Vogtland der B-Jugend zwischen dem 1. FC Rodewisch und Lok Plauen in Plauen statt. Dabei setzte sich der FCR in einem kampfbetonten Spiel verdient mit 3:2 durch. Selbst nach zweimaligem Rückstand gab man nicht auf und drehte die Partie in der regulären Spielzeit zu seinen Gunsten.

Das Spiel begann dabei gut für die Rodewischer. Schnell wurde deutlich, dass man im Mittelfeld überlegen war. Auch von der Physis her schien man etwas weiter als der Gastgeber, gerade was die Grundschnelligkeit betraf. Deshalb konnte man sich auch schon früh einige Halbchancen kreieren, bei denen man meist lediglich am letzten Pass oder dem Torwart scheiterte. In der Folge hatte man klar die größeren Spielanteile. Die Plauener kamen dennoch immer mal wieder gefährlich nach vorn. In der 29. Minute dann das 0:1 und der Schock für den FCR. Nach Freistoß für Plauen steht der Stürmer des Gastgebers mutterseelenallein im Strafraum und muss nur noch einschieben. Dennoch ließ man nicht den Kopf hängen, sondern versuchte noch vor der Pause den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dieser fiel dann auch durch Kapitän Maurice. Mit einem fulminanten Schuss vom rechten Strafraumeck hämmert er das Ding in der 36. Minute zum verdienten Ausgleich in die Maschen. Das dieser noch vor der Halbzeit fiel, war dabei enorm wichtig.

Im zweiten Durchgang schien man zu Anfang etwas platt, da Halbzeit eins doch sehr kräfteraubend war. Die Konsequenz bekam man in Minute 46, als der Lok-Stürmer nach einem Ballverlust allein auf das Tor läuft und Torwart Tobias gekonnt überlupft. Dieser Treffer, auch wenn er aus deutlicher Abseitsposition fiel, hatte offensichtlich einen großen hallo-wach-Effekt. Sofort zeigte man sich wieder intensiver und verbessert in den Zweikampf, kämpfte um jeden Ball und wurde folgerichtig nach vielen vergebenen Chancen in der 59. Minute belohnt. Pascal legt den Ball raus auf die Seite zu Maurice, der den Ball gerade noch so vor der Torauslinie unter Kontrolle bringt und eine perfekte Flanke auf den Kopf von Simon schlägt, der nur noch einköpfen muss. Der Gegner konnte sich davon wohl nicht schnell genug erholen und so erzielte man nur 4 Minuten später den Führungstreffer durch Justus (63.). Daniel behauptet den Ball schön, spielt ihn in den Raum vor den Sechzehner, in den Justus hineingeht und den Torhüter tunnelt.
Ekstase in Plauen, die mitgereisten Eltern und Spieler sind außer sich vor Freude, die Trainer ebenso! Nun hatte man ganz klar das Momentum auf seiner Seite und wollte natürlich sofort nachlegen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Gelegenheiten hatte man zur Genüge, allein das letzte Quäntchen Glück fehlte im Abschluss. Dennoch ließ man Lok zu keiner wirklichen Chance mehr kommen und sicherte sich so den Finaleinzug, wo man am 1. Juni in Schöneck dann zum voraussichtlich vierten Mal auf Wacker Plauen trifft.

Ein besonderer Dank gilt allen mitgereisten Eltern, die insgesamt wohl 90% der gesamten Zuschauer ausmachten und wieder mal für große Unterstützung sorgten!
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Desweiteren stand Alex Samolewicz im Kader, der durch das enge Spiel leider nicht zum Einsatz kam.