Pokal bleibt wieder "zu Hause"
Mike Graupner, 21.01.2012
Nach dem Premierensieg der Ex-Rodewischer vor zwei Jahren konnte der 1. FC Rodewisch den Titel beim 3. Werner-Siegl-Gedenkturnier verteidigen. Somit geht der Wanderpokal erneut nicht auf Reisen, sondern bleibt wieder „zu Hause“. Die 120 Zuschauer sahen interessante und spannende Spiele mit einem am Ende verdienten Turniersieger. Besonders spannend ging es dabei in der Vorrundengruppe A zu. Die junge Mannschaft der SG Rotschau war eindrucksvoll mit zwei 5:3 Siegen gegen die Ex-Rodewischer und den VfB Plauen Nord ins Turnier gestartet und hätte sich im letzten Vorrundenspiel gegen den SV Muldental Wilkau-Haßlau sogar eine knappe Niederlage leisten können. Die Wilkauer mussten ihrerseits mit zwei Toren Unterschied gewinnen. Mit diesem Ergebnis wäre auch Rotschau noch im Halbfinale, allerdings siegten die Jungs von der Mulde mit 5:1 und schossen somit die Ex-Rodewischer mit ins Halbfinale.
Weniger spektakulär hingegen die Entscheidung in der Gruppe B. Hier drehte der 1. FC Rodewisch seine Kreise und zog mit drei souveränen Siegen ins Halbfinale. Das mit einem Mix aus A-Jugend und 2. Mannschaft angetretene Team des VfB Auerbach musste lediglich die Niederlage gegen den Gastgeber hinnehmen, qualifizierte sich aber mit den Siegen gegen den VSC Reichenbach und den Neustädtler SV ebenso souverän für die nächste Runde.
Im ersten Habfinale war dann beim VfB Auerbach scheinbar die Luft raus und es setzte eine herbe 0:5 Niederlage gegen die starken Wilkauer. Im zweiten Spiel um den Einzug ins Finale waren die Rodewischer unter sich. Der Gastgeber setzte sich dabei am Ende knapp mit 4:3 durch, was die Neuauflage des Vorjahresfinales bedeutete.
In den Platzierungsspielen setzte sich der Neustädtler SV knapp mit 3:2 gegen den VfB Plauen Nord im Spiel um Platz 7 durch. Der fünfte Platz wurde in einem Neunmeterkrimi entschieden. Am Ende musste sich die SG Rotschau dem VSC Reichenbach 6:7 geschlagen geben. Im kleinen Finale zeigten die Ex-Rodewischer dann nochmal ihre Klasse und bezwangen den VfB Auerbach mit 3:1. Der VfB konnte am Ende trotzdem nochmal jubeln, denn Christian Leucht wurde zum besten Torhüter gewählt.
Das Finale hingegen wurde dann eine klare Sache. Dagegen konnte auch der zum besten Spieler gewählte Wilkauer, Erik Möckel, nichts mehr machen. Er unterlag mit seiner Mannschaft 1:5. Einen großen Betrag zu einem fairen Turnier lieferten die souverän agierenden Schiedsrichter Manfred Hoyer, Sebastian Brauner und Kilian Kunze. Einen ebenso überzeugenden Job machte Andre Petzold als Hallensprecher.
Vorrunde:
Halbfinale:
Platzierungsspiele:
Abschlußtabelle:
Bester Torhüter: Christian Leucht (VfB Auerbach)
Bester Spieler: Erik Möckel (SVM Wilkau-Haßlau)
